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 Bundesblindeninstitut, 1020 Wien


Im Herbst 2004 wurde für das Bundesblindeninstitut das Konzept für die Umgestaltung des Gartens mit dem Lehrpersonal und den Schülervertreter erarbeitet. Der Garten wird vor allem in den Freizeitstunden von den SchülernInnen (3 bis 25 Jahren) genutzt und ist auf die barrierefreie Bewegungs- und Sportmöglichkeiten sowie Kommunikationsmöglichkeit ausgerichtet. Die konzepierten Bereiche werden stufenweise geplant und umgesetzt. Die Orientierung in diesem

Blindengarten 1020 Wien

Freiraum passiert durch die Kombination diverser Bodenbeläge. Hierfür werden die Seiten der Hauptwege sowie Hindernisse, welche nicht mit Echolokalisierung erkennbar sind, mit Kleinsteinpflaster eingefasst. Da viele Schüler „nur“ an einer Sehschwäche leiden, werden auch kräftige Farben eingesetzt. Ebenfalls ist der Garten auf eine mehrfache Körperbehinderung ausgerichtet, so wurde z.B. die bestehende Sandkiste, zu einer Sandmulde in einem flachen Hügel, umgebaut und ermöglicht das „Sandspielen“ auch während dem Sitzen/Liegen in der Wiese.

Nach einer Freiraumanalyse haben wir uns entschlossen, viele freie bestehende Flächen zu belassen. Obwohl diese Bereich auf den ersten Blick nach einer Neugestaltung für uns Sehende schöner wäre, hat sich ergeben, dass die Vorteile für die Betroffenen überwiegen, zB gibt ein gerader Weg und eine anschließende Rasenfläche auch Sehschwache die Möglichkeit mit einem Go Kart oder Fahrrad zu fahren bzw. einfach einmal zu laufen ohne auf Hindernisse zu achten.

.... und genau das macht einen guten Therapiegarten aus.

 
 

Ausgangssituation BBI 
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Hochbeet für Kindergarten    
     Hochbeet für Kindergarten  
 
 
 
 
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