Funktionen des Therapiegartens

 

Es gibt viele Funktionen, welche Therapiegärten übernehmen können. Die wichtigsten und meist angewendeten haben ich Ihnen kurz zusammengefasst.

 

der Garten als zusätzlicher Aufenthaltsraum

 

Garten als AufenthaltDer ideale Therapiegarten – individuell geplant – ist mehr als nur barrierefrei. Er ist den Bedürfnissen und Wünschen der zukünftigen NutzerInnen (PatientInnen, BewohnerInnen, TherapeutInnen und BesucherInnen) angepasst. Er ist Rückzugsraum, "neutraler Boden" im Gegensatz zur architektonischen Einrichtung, Erlebnisraum, Bewegungsraum und ein Ort zum Verweilen.

 

 

 

 

 der Garten für diverse Gartenbeschäftigungen - Gartentherapie

GartentherapieTherapiegärten werden in enger Zusammenarbeit mit den hausinternen TherapeutInnen bzw. Pflegepersonal oder BetreuerInnen erarbeitet und sind so auf spezielle therapeutische Bedürfnisse abgestimmte Grünbereiche, die sowohl aktiv gestaltet und genutzt und/oder passiv erlebt werden können. Je nach Möglichkeit und Interesse betätigen sich die Gartenbesucher. Sie  begehen den Garten, säen, pflegen oder ernten. Diese  Aktivitäten im Garten bzw. mit natürlichen Materialien fördern Mobilität, Motorik, Selbstbewusstsein, Verantwortungs-gefühl.... und entsprechen so dem Ziel der Gartentherapie bzw. des Therapiegartens. 

 

 

Der Garten als Therapieraum verschiedener Therapien

Der Garten eigent sich nicht nur für die Gartentherapie. Abgesehen davon, dass er als angenehmer freiräumlicher Therapieraum für Gesprächstherapien, Kunsttherapie,... fungieren kann, eignet er sich auch hervorragend als Kombination von tiergestützter Therapie mit der Gartentherapie. Der Garten ist auch ein idealer Ort Generationen zusammen zu fügen. Diese "intergenerative Arbeit" fördert nicht nur die Kommunikationsbereitschaft, die Generationen können auch voneinander lernen. 

 

der Garten für die Sinne

ClematisEin Therapiegarten sollte möglichst viele Sinne (siehe auch) ansprechen. Hierfür setzt man vor allem Ausstattungen, wie Bepflanzung, Bodenbeläge und Wasser ein.  

Sei es der Duft, die Blütenfarbe, die Blattstruktur, der Geschmack von altbekannten Kräutern bzw. Obst oder ein Lichtspiel durch die Laubkrone - all diese Eindrücke wecken das Interesse
oder sogar Erinnerungen (Gedächtnisübungen).

 

 

 

der Garten für kreative Entfaltung

Diese Funktion gilt vorallem bei Langzeitbewohnern. Die NutzerInnen können sich kreativ bei der Planung/Gestaltung des Gartens beteiligen. Je nach Einrichtung, kann es ich hierbei um die Gestaltung eines Pflanzbeetes, GartentherapieDekorationsmaterialien (wie selbstgebastelte Objekte), Konstruieren bzw. Errichten von Hochbeete oder Einfassungen, Beschriftungen erstellen und aufstellen, den Weg mit Mosaiken verzieren, ... handeln. Die Möglichkeiten sind grenzenlos und meist nur durch Kreativität beschränkt. (Ich unterstütze Sie gerne mit Ideen)

Weiters fördert die Mitarbeit an der Gestaltung die Identifizierung mit dem Garten.  Die NutzerInnen werden gerne IHREN Garten aufsuchen und somit haben Sie einen Großteil der Motivationsarbeit schon geleistet.

 

 

der Therapiegarten als Marketinginstrument

Selbstverständlich ist nicht zu vergessen, warum der Betreiber einer Einrichtung in einen Therapiegarten investieren soll. Jede Einrichtung ist bemüht, die Lebensqualität der BewohnerInnen/KlientInnen/PatientInnen zu verbessern. Ein schöner Garten, der es erlaubt, sich dort zu betätigen bzw. dort zu verweilen, kann ein Argument sein, sich für diese Einrichtung als zukünftigen Wohnsitz/Arbeitsplatz bzw. Genesungseinrichtung zu entscheiden.  

 

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